Raubzüge laufen jetzt immer mehr online

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(Bild: STEFAN SCHAUBITZER)

Mega-Krypto-Coup in Dubai

Die in Dubai ansässige Kryptoplattform Bybit, mit über sechs Millionen Nutzern weltweit ein Big Player im Krypto-Game, wurde kürzlich von Hackern ins Visier genommen. Ergebnis: 400.000 Ether, umgerechnet 1,5 Milliarden Dollar, sind futsch. Die berüchtigte Lazarus-Gruppe, angeblich im Auftrag Nordkoreas unterwegs, steckt hinter diesem epischen Raubzug. Mauro Casellini von der CCA Trustless Technologies Association warnt: Selbst die besten Sicherheitsstandards schützen nicht, wenn interne Kontrollen schlampen.

Hacking-Alarm: Sicherheit im Fokus

Casellini hebt hervor, dass vor allem Software-basierte Systeme und unzureichend gesicherte Signierprozesse riskant seien. Besonders fies: Manipulationen an der Benutzeroberfläche. Insiderangriffe und Social-Engineering sind ebenfalls ernste Gefahren. Laut Clara Guerra von der SFID sind staatliche Maßnahmen essenziell. In Liechtenstein sorgt das Blockchain-Gesetz seit 2019 für strenge Sicherheitsstandards.

Europaweite Sicherheit

Mit der EU-Verordnung MiCA, die einheitliche Sicherheitsmaßnahmen fordert, wird die Transparenz erhöht. Guerra sieht darin einen Schlüssel zur Prävention solcher Angriffe und rät, Plattform-Bewilligungen zu checken und sichere Passwörter zu nutzen. So wird Vertrauen in die digitale Wirtschaft gestärkt und ein sichereres Umfeld geschaffen.

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