Neues Traktandum am Start
Die To-do-Liste des Landtags wird länger: Patrick Risch (FL) hat spontan einen Antrag für ein Sondertraktandum über Radio L eingebracht. Die Privatisierung des öffentlich-rechtlichen Senders soll erst am 1. Januar 2027 starten, um genug Chill-Zeit für den Übergang zu haben. Diese Idee ist nicht neu, sondern wurde von Parteipräsidenten und Medienministerin Sabine Monauni schon beim Runden Tisch gechillt. Auch die Reporter ohne Grenzen sind Fans der Fristverlängerung.
Kontroverse im Landtag
Thomas Vogt (VU) ist strikt dagegen und betont, dass das Volk Radio L nur bis Ende 2025 im öffentlichen Besitz sehen will. Sein Statement: Der Antrag wird „nie und nimmer“ seine Zustimmung bekommen. Thomas Rehak (DpL) weist darauf hin, dass es eh schon eine VU-Motion zu Radio L gibt, die auf der Traktandenliste steht.
Knappes Voting
Mit einem knappen Ergebnis von 13 zu 12 Ja-Stimmen hat Rischs Antrag die Hürde genommen. Somit wird das Thema als Traktandum 53 behandelt. Direkt danach stehen nur noch die Wahl des Landesausschusses und die Beantwortung der Kleinen Anfragen auf dem Plan. Ein weiteres Kapitel in der Story von Radio L.
