Bye-bye Radio L, Hello Notsendestudio
Radio Liechtenstein ist Geschichte, aber keine Panik: Das Notsendestudio im Landesführungsraum ist ready, um im Krisenfall durchzustarten. Der Plan: Multikanalstrategie bleibt angesagt, obwohl Radio L nicht mehr funkt. Frequenzen könnten bald in den Radios verschwinden, wenn nur noch Rauschen kommt. Deshalb wird ’ne neue Lösung gesucht.
Katastrophenschutz 2.0
Seit 2000 hat Radio L das Land mit 750.000 Franken jährlich unterstützt und war bereit, in Krisen zu helfen. Das Gesetz sagt: Bei Katastrophen muss Sendezeit her. Trotz Shutdown am 3. April bleiben die Frequenzen für Notfälle da. Das Innenministerium hält die Notfall-Infrastruktur mit Radio L-Techs am Laufen, sucht aber trotzdem neue Wege für Kriseninfos. Emanuel Banzer vom Bevölkerungsschutz erklärt, dass das Notsendestudio autark ist. Wer im Notfall das Mic übernimmt, bleibt unklar, aber die Einsatzzentrale könnte einspringen.
Multichannel is King
Banzer betont, dass Radio nur ein Teil des Info-Mix ist: Sirenenalarm = Radio on. Schweiz und Liechtenstein setzen auf Multichannel, um in Krisen zu informieren. „Alert-Swiss“ für Updates, bei Netzausfall das Notsendestudio, sonst Notfalltreffpunkte in den Gemeinden. Frequenzen vergessen? Ein echter Loss für den Bevölkerungsschutz. Alternative Lösungen werden geprüft.
