Radio L, 1FL TV und das «Vaterland» brachten nur wenig dazu

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Der Neubau des Landesspitals kann nach der Abstimmung realisiert werden. (Bild: Daniel Schwendener)

Spitalabstimmung: Die Coverage-Battle

Die Ergebnisse der Spitalabstimmung sind da und das Liechtenstein-Institut wird bald die Umfragedaten veröffentlichen. Diese zeigen, welche Infos die Wähler beeinflusst haben. Auch die Bedeutung der Info-Kanäle wird abgefragt.

Medien-Drama

Radio L hat während der sechs Wochen vor der Abstimmung nur 25,6 Minuten selbst produzierten Content zum Thema geliefert. Jürg Bachmann, Präsident von Radio L, versprach im „Vaterland“-Interview Besserung. Politiker waren not amused und kritisierten die magere Berichterstattung im Landtag.

Ministerium und Fakten-Check

Abgeordneter Thomas Rehak wollte von Medienministerin Sabine Monauni wissen, ob Radio L seinen Programmauftrag verletzt hat. Monauni verneinte dies, konnte aber die vom „Vaterland“ genannten 25,6 Minuten nicht bestätigen. Laut Monauni könnten diese Minuten nur die auf der Website verfügbaren Beiträge umfassen.

Content-Battle

Radio L hat in der Abstimmungszeit genau 25,6 Minuten eigene Inhalte produziert, darunter drei Interviews und drei gestaltete Beiträge. Die Pro-Seite bekam 66 % der Sendezeit, Contra nur 21,5 %.

Vergleich mit 1FLTV

1FLTV sendete 159,7 Minuten selbst produzierten Content zur Abstimmung. Die Verteilung: 63 % für Pro, 20 % für Contra und 17 % neutral.

„Vaterland“ zieht Bilanz

Das „Vaterland“ veröffentlichte in sechs Wochen sechs lange Interviews, 13 Artikel und eine Meinungsseite mit Pro- und Contra-Kommentaren. Die Pro-Seite bekam 52 % der Zeichen, Contra 34 %.

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