Putin ballert Raketen auf kranke und verwundete Kids

1 Min Read
Dutzende Helfer vor dem teils zerstörten Kinderspital Ohmatdyt in Kiew nach einem gezielten Raketenangriff Russlands. (Bild: Libkos/Getty Images Europe)

Cruel Attack on Children’s Hospital in Kyiv

Kyiv erlebte am Montag eine heftige Angriffswelle. Ein Marschflugkörper flog zuerst in den Süden, drehte dann aber wieder nach Norden und attackierte gezielt das Kinderspital Ohmatdyt. Die Intensivstation, die Transplantationsstation und die pränatale Chirurgie wurden getroffen. Die Sprecherin der Klinik, Anastasia Magerramova, schilderte: „Überall Staub, Trümmerteile, Blut.“ Kinder warteten mit Infusionsflaschen auf ihre Evakuierung.

Humanitäre Katastrophe

Bisher wurden acht Tote und elf Verletzte bestätigt, jedoch werden noch viele unter den Trümmern vermutet. Ohmatdyt ist das wichtigste Kinderspital der Ukraine und behandelt komplexe Fälle wie orthopädische Verletzungen und neurologische Probleme. Magerramova betonte: „Wir sehen den Krieg jeden Tag […] jetzt sind wir selbst zum Ziel geworden.“

Breite Zerstörung

Neben Ohmatdyt wurden weitere medizinische Zentren, ein Bürohaus und drei Kraftwerkseinheiten getroffen. Die Stadt war von Luftalarmen und Flugabwehrfeuer geprägt. Auch in Dnipro und Saporischschja gab es schwere Angriffe. Das Militär sprach von einem der schwersten Angriffe auf Kyiv seit Kriegsbeginn.

Gezielte Angriffe

Eine Passantin bemerkte: „Es setzt sich hier fort, was man schon in Mariupol gesehen hat.“ Russland greift gezielt medizinische Einrichtungen an, ohne Rücksicht auf Geburtskliniken oder Kinderkrankenhäuser.

Zum Originalartikel

Leave a comment