Pro Litteris ballert rund 80 000 CHF im Land raus

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Steht ein Kopierer im Büro

Pro Litteris: Cash-Flow für Kreative

Die Genossenschaft Pro Litteris collected jährlich rund 35 Millionen Franken an Kopiervergütungen in der Schweiz und Liechtenstein. Nach Abzug von Sozialleistungen und Co. wird das Geld an Autoren, Verlage und Co. verteilt. So erhalten Redakteure für jeden Artikel einen kleinen Betrag via komplexem Verteilschlüssel.

Rechnungen und Mahnungen

Jährlich verschickt Pro Litteris ca. 6500 Rechnungen an Unternehmen und Schulen. Wird die Rechnung ignoriert, schätzt Pro Litteris den Betrag selbst und verschickt notfalls Mahnungen. Auch ohne Nutzung des Kopierers fällt eine Gebühr an. Kleinere Betriebe zahlen oft nur geringe Beträge, wie etwa 45 Franken für ein Malergeschäft.

Vergütung und Markterfassung

Zurzeit versucht Pro Litteris, auch kleine und junge Unternehmen zu erfassen. Die minimale Kopiervergütung beträgt 32 Franken pro Jahr. Durchschnittlich werden 1000 Franken pro berechtigter Person ausgezahlt, in Liechtenstein etwas weniger. Die Schätzung für 2022 liegt bei 80 000 Franken für etwa 30 Rechteinhaber.

Zukunft der Vergütung

Das Ende des Volksblatts beeinflusst die Vergütungen bis 2027 nicht. Danach plant Pro Litteris eine Studie zur Kopierhäufigkeit, um die Vergütungen anzupassen. Ein Rückgang der Zahlungen könnte möglich sein, aber der digitale Nutzen könnte die Summen stabil halten oder erhöhen.

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