Kampagnen-Flashback
Während der Fasnacht 2023 und 2024 startete die Suchtprävention Liechtenstein Kampagnen gegen die Gefahren von K.-o.-Tropfen. 2023 gab’s Testarmbänder auf Bällen, die GHB erkennen konnten. Martin Birnbaumer-Onder warnt jedoch: «Es gibt leider sehr viele Substanzen, die als K.-o.-Tropfen missbraucht werden können. Für diese bietet das Armband keine Testmöglichkeit.»
Sensibilisierung mit Style
2024 setzte man auf Awareness mit dem Slogan «Mini Drinks. Mini Fründa. I luag druf!». 5000 pinke Sonnenbrillen mit QR-Codes und Infos wurden verteilt, um die Crowd zu sensibilisieren. Birnbaumer-Onder hebt hervor: «Prävention und gegenseitige Aufmerksamkeit sind der Schlüssel, um solche Vorfälle zu vermeiden.»
Aktuelle Maßnahmen
2025 bleibt die Suchtprävention präsent, jedoch kleiner. Weniger Fälle und nur zwei Verdachtsmeldungen bei der Polizei ließen die Aktivitäten schrumpfen. Präventionsmaterialien gibt’s nur bei ausgewählten Events.
K.-o.-Tropfen Fakten
Unter K.-o.-Tropfen fallen Betäubungsdrogen wie GHB und GBL. Sie sind schwer nachweisbar, da sie sich schnell abbauen. Die Polizei konnte in den letzten Jahren keine Fälle bestätigen, doch die Dunkelziffer könnte höher sein. Aufmerksamkeit und Vorsicht bleiben essenziell.
