Poitner machte selbst den Move zum LFV

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(Bild: Bruno Poitner steht zum ersten Mal im Kader der A-Nationalmannschaft. Sein Weg verlief jedoch nicht nach dem klassischen Muster eines Talents.)

Rookie-Call-up

Bruno Poitner, 19, steht erstmals im Aufgebot der liechtensteinischen A-Nationalmannschaft und könnte in den Testspielen gegen Andorra oder Zypern sein Debüt feiern. Der Offensivspieler kickt aktuell in der U19 des SV Fellbach und rückt dort fix in den Verbandsliga-Kader hoch. Zu seiner Nati-Nominierung sagt er: «Ich habe mich riesig gefreut, als ich es erfahren habe. Das bedeutet schon echt viel für mich».

Double-Passport-Vibes

Poitners Weg ist kein klassischer Academy-Grind. Über seinen Vater besitzt er neben der deutschen auch die liechtensteinische Staatsbürgerschaft, der familiäre Bezug ins Fürstentum ist longtime gewachsen. Aus der Background-Story wurde ein Move: Poitner meldete sich selbst beim Verband, bekam ein Probetraining und überzeugte. Im November 2024 stand er erstmals bei der U19 auf dem Platz: «Das war schon verrückt». Es folgten sieben U19-Länderspiele, darunter das Debüt gegen Frankreich.

Next Level Games

Vor der «Week of Football» ist klar: Andorra und Zypern sind physisch heavy. Poitner sagt: «Andorra wird auf jeden Fall körperlich sehr intensiv und sehr zweikampfstark geführt. Ich bin gespannt» und ergänzt: «Ich habe selber noch nicht so viel Erfahrung im Herrenbereich. Deshalb wird es auf jeden Fall eine spannende Erfahrung.»

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