Midlife Vibes und Lebensphilosophie
Barbara Bleisch, die bekannte Philosophin, rockt die Lebensmitte mit 51 Jahren und fühlt sich nicht nach Midlife Crisis. Sie mag ihr Alter und findet es erfüllend. Statt Ratschläge zu verteilen, empfiehlt sie, die eigene Unzufriedenheit zu hinterfragen. Die Idee des „Ankommens“ hält sie für nicht unbedingt ideal. Sie zitiert den Philosophen Peter Sloterdijk, der für eine „Vertikalspannung“ plädiert, die Menschen inspiriert, über sich hinauszuwachsen.
Philosophie trifft Popkultur
Bleisch findet es spannend, wie Literatur, Musik und Filme philosophische Themen erkunden. Klassiker wie Dostojewski oder Austen bieten philosophische Einblicke in menschliche Höhen und Tiefen. Philosophen wie Martha Nussbaum haben aus diesen Werken geschöpft, was Bleisch fasziniert. Sie selbst zieht Inspiration für ihre Bücher aus Romanen und hat eine besondere Liebe zur Lyrik.
Kultur und Philosophie: Dream Team
Für Bleisch sind Philosophie und Kultur untrennbar verbunden. Beide befruchten sich gegenseitig und reflektieren über große Themen wie Transhumanismus. Während Philosophie den menschlichen Kern erforscht, beleuchten Romane wie Cyborgs den kulturellen Kontext.
Intellektuelle Bescheidenheit
Bleisch hält sich zurück, zu allem Stellung zu nehmen, da sie die Welt als komplex und genaues Denken als Tugend betrachtet. Sie schätzt das differenzierte Sehen, das die Philosophie bietet, ohne zu allem eine Meinung haben zu müssen. Emotionen sieht sie als teils rational und findet es wichtig, ihnen Raum zu geben. In Stille und Natur lässt sie die Gedanken ruhen und genießt diese Balance.
