Keine Chill-Vibes für Pfiffner in Gröden
Alter, Marco Pfiffner war in der Abfahrt von Gröden am Donnerstag echt nah dran an den Top 30, fehlten ihm nur ein paar Hundertstel. Aber der Super-G am nächsten Tag? Totaler Absturz, Bro. Der Dude aus Mauren landete auf dem letzten Platz aller, die es ins Ziel geschafft haben. Nur Andreas Ploier aus Österreich hat’s nicht gepackt, weil er gestürzt ist.
Voll der fail bei der Fahrzeit
Pfiffner brauchte 1:31.14 Minuten und war damit 2.75 Sekunden langsamer als der Tagessieger Vincent Kriechmayr aus Österreich. Um in die Top 30 zu kommen und die Weltcuppunkte zu kassieren, hätte er nur 93 Hundertstel langsamer sein dürfen. Die Entscheidung im Super-G war also noch enger als in der Abfahrt. Bei dem Hundertstelkrimi kamen Daniel Hemetsberger (Österreich) mit +0.02 Sekunden und Marco Odermatt (Schweiz) mit +0.03 Sekunden aufs Podest. Also haben die Österreicher sich mit einem Doppelsieg für die Abfahrt entschädigt.
Alter, Pfiffner hat’s echt nicht gerockt
Schon in der ersten Hälfte des Rennens war Pfiffner ’ne ganze Sekunde hinter der Spitze und im zweiten Teil kamen noch mal 1.70 Sekunden dazu. Seine Startnummer 51 hat ihm also kein Glück gebracht. „Es war ein bisschen von allem. Ich bin zu hart gefahren für diesen recht weichen Schnee und auch nicht ganz sauber. Es hat auch immer wieder leichte Böen gegeben, aber auf das will ich es nicht schieben. Dass es so eine Klatsche wird, ist aber erstaunlich“, meinte Pfiffner nach dem Rennen. Vor allem nach dem ersten Sprung konnte er das Tempo nicht halten und so hat sich der Rückstand aufsummiert.
Nächster Anlauf bei der Abfahrt heute
Heute (11.45 Uhr) gibt’s noch eine Abfahrt in Gröden. Die erste Abfahrt war nur ein Ersatz für die ausgefallenen Rennen von Zermatt und war kürzer, weil der Timetable so eng war. Heute geht’s aber vom Originalstart auf die Saslong. Pfiffner will noch mal angreifen und die Weltcuppunkte holen. „Es braucht da nochmal eine gute Fahrt. Ich habe bei der ersten Abfahrt noch etwas gut zu machen im unteren Teil, weil ich dort noch Fehler gefunden habe“, blickt Pfiffner auf die anstehende Challenge.
