Stomping for Peace: Schüleraktion gegen Kinderrechtsverletzungen
Am internationalen Tag der Kinderrechte setzten Schüler mit „Stomping for Peace“ ein Zeichen gegen die Missachtung von Kinderrechten, besonders in Krisengebieten. Diese globale Initiative von SOS-Kinderdorf ließ Schüler an sieben Schulen in Liechtenstein für ihre Rechte stampfen. Regierungsrätin Dominique Hasler betonte, dass solche Aktionen Gehör in der Politik finden: «Was die Schüler hier machen, wird sehr wohl in der Politik gehört. […] Das Wichtigste sind dabei solche Aktionen, mit denen ihr euch auseinandersetzt, weil damit Solidarität beginnt, also Mitgefühl».
Kreativer Protest: Kurzfilm und globale Reichweite
Teil der Kampagne war ein Kurzfilm mit Beiträgen von Schülern verschiedener Liechtensteiner Schulen. Mit über 13 000 YouTube-Aufrufen wurde er auch im internationalen Kampagnenvideo der UN in New York gezeigt. Die Message: Kinder weltweit erheben ihre Stimme für Frieden und Rechte.
SOS-Kinderdorf: Alarmierende Zahlen und Appell
Maike Hilti von SOS-Kinderdorf Liechtenstein warnte: «Die Kinderrechte werden weltweit mit Füssen getreten, insbesondere in Krisengebieten». Ein 21% Anstieg der Verletzungen sei zu verzeichnen. Hilti appellierte: «Wenn Kinderrechte mit Füssen getreten wurden, stampfen wir zurück». Daraufhin stampften alle Schüler im Plenum gemeinsam.
