Pachtsystem braucht jetzt ein freshes Update

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(Bild: Eine Umfrage des Liechtenstein-Instituts ergab

Facts zum Boden-Game

In Liechtenstein läuft Farming oft nur auf „Mietbasis“: Rund ein Viertel der Betriebe hat zero eigene Flächen, über 95 Prozent sind Pachtland, nur 1,7 von 43 Hektaren gehören den Bäuerinnen und Bauern. Laut Studie vom Liechtenstein-Institut killen „kurzfristige Kündigungsmöglichkeiten, fehlender Kündigungsschutz oder generell unsichere Vertragsverhältnisse“ jede langfristige Investitions-Strategy.

Model Schaan im Fokus

Markus Beck feiert lokale Deals statt Hard Law: „Gute Lösungen entstehen oft dort, wo Eigentümer, Pächter und Gemeinde gemeinsam Verantwortung übernehmen.“ Die Stiftung Pachtgemeinschaft in Schaan soll mit „langfristiger Planungshorizont und ein reduzierter administrativer Aufwand“ beide Seiten pushen.

Call für klare Regeln

Brigit Elkuch meint: „Der traditionelle Vertrag per Handschlag ist veraltet“, kritisiert fehlende Umsetzung des Agrarpolitischen Berichts 2022 und fordert „eine rechtssichere Regelung für die Pachtfortführung bei der Betriebsübergabe“.

Update fürs Pachtsystem

Manuela Haldner-Schierscher betont: „Wer in Humusaufbau, Artenvielfalt und klimaresiliente Bewirtschaftung investieren soll, braucht Sicherheit“ und sieht im Schaaner Modell den Weg zu „einem modernen Pachtsystem“.

Politischer Pressure

Dagmar Bühler-Nigsch nennt die Reform „längst überfällig“ und warnt: „Schöne Berichte bringen nichts, wenn man danach den erklärten Massnahmen keine Taten folgen lässt.“

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