P. Feger ist heiß auf mehr Supermarkt-Gigs

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Philipp Feger trennt sich nach Eschen auch vom Spar-Standort in Triesen. Die Standorte Triesenberg

Philipp Fegers Weg vom Werkzeugmacher zum Supermarkt-Boss

Okay, wyld: Philipp Feger war mal Werkzeugmacher und hat mit seinem Bruder den Familienbetrieb am Laufen gehalten. Aber irgendwann war’s ihm zu wenig, er wollte was Neues. Die Lebensmittelbranche hatte es ihm angetan und er hat den Sprung gewagt. Erst hat er bei einem grösseren Schweizer Detailhändler in Liechtenstein gearbeitet, aber dann wollte er sein eigenes Ding durchziehen.

Warum es beim alten Job nicht mehr ging

Also, was nicht gepasst hat, waren die hierarchischen Strukturen. Er konnte sich nicht richtig entfalten und die Nähe zum Kunden fehlte ihm. Er wollte mehr auf die Bedürfnisse der Leute eingehen und ihre Wünsche berücksichtigen. Sus, oder?

Der Start in die Selbstständigkeit

Dann hat sich die Chance ergeben: Der Gemeinderat von Triesenberg hat einen Nahversorger gesucht und Philipp hat sich zusammen mit Denner beworben. Denner war da cool, hat ihm erlaubt, auch lokale Produkte zu berücksichtigen. Das hat den Gemeinderat überzeugt und sie haben den Zuschlag bekommen. Und so war der Anfang gemacht.

Vom Ein-Mann-Betrieb zum Unternehmen

Heute hat Philipp mehrere Supermärkte in Liechtenstein und der Schweiz am Start. In Triesenberg und Grabs mit Denner als Partner, in Triesen, Nendeln und Eschen mit Spar. Er hat auch noch seine eigene Marke «P. Feger AG» gegründet und produziert Salate, Saucen, Knödel und so weiter. Aus seinem Ein-Mann-Betrieb ist ein Unternehmen mit ca. 58 Mitarbeitenden geworden. Wyld, oder?

Neue Projekte und Ideen

Aber er will noch mehr: Neue Rezepte entwickeln, ohne Zusatzstoffe, aber mit längerer Haltbarkeit. Und er hat schon Znüni-Brötle und Mittagsmenüs im Angebot. Angefangen hat eine Hausfrau in Triesenberg, die die Brote und Menüs gemacht hat. Heute hat er ein Küchenteam von fünf Leuten, die jeden Tag die leckeren Sachen zubereiten. Er hat auch die Georg AG Brot und Kaffee übernommen und backt jetzt seine eigenen Brote ohne Zusatzstoffe.

Die Herausforderung gegen die Grossen zu bestehen

Die Konkurrenz in Liechtenstein ist hart: Migros, Denner, Coop und Spar. Aber er hält sich wacker, auch wenn’s nicht immer einfach ist. Besonders in Eschen ist die Herausforderung gross. Andere Läden wie der Denner, aber auch neue wie das Essanecenter beanspruchen einen grossen Marktanteil.

Gerüchte um Spar und Pläne für die Zukunft

Es gibt Gerüchte, dass Spar sich aus Liechtenstein zurückziehen will. Philipp hat das auch gehört, aber er sagt, da ist nichts dran. Er will die Herausforderung annehmen und den Standort behalten. Und er hat noch mehr Pläne: Er will sein Angebot an selbstgemachten und in Liechtenstein produzierten Produkten ausbauen und ist immer auf der Suche nach neuen Ideen. Vielleicht gibt es in Zukunft auch weitere Standorte – da ist aber noch nichts spruchreif. Cringe, oder?

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