Ozon-Level in Liechtenstein immer noch zu krass hoch

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Sport sollte bei hoher Ozonbelastung vermieden werden. (Bild: Symbolbild: iStock)

Luftqualität: Feinstaub, Stickoxide und Co.

Rund 15’000 Liter Luft inhalieren wir täglich – je nachdem, wie die Luft beschaffen ist, kann das heftig auf die Gesundheit gehen. Feinstaub, Russ, Ozon und Stickoxide sind die Bad Guys hier. Die Organisation Ostluft checkt daher regelmäßig die Luftqualität in Liechtenstein und der Ostschweiz.

Verbesserungen dank Elektrofahrzeugen

Der Jahresbericht 2023 zeigt: Seit Jahrzehnten wird’s besser mit Feinstaub und Stickoxiden. Strengere Abgas-Grenzwerte und mehr E-Autos machen’s möglich. Einzig die Holzfeuerungen bleiben ein Problem.

Liechtenstein im grünen Bereich

Die Luft in Liechtenstein ist mäßig belastet. 2022 wurden Grenzwerte für Feinstaub (PM10 und PM2.5) eingehalten. Nur an der Schaaner Lindenkreuzung wurde der Tagesgrenzwert einmal knapp überschritten. Die WHO empfiehlt aber niedrigere Werte als derzeit in der Schweiz und Liechtenstein – also gibt’s noch Luft nach oben.

Stickstoffdioxid und Ozon: Noch nicht optimal

Stickstoffdioxid-Werte sind okay, aber nicht WHO-konform. 88% der Bevölkerung im Ostluft-Gebiet sind immer noch zu hohen Konzentrationen ausgesetzt. Ozon ist ein weiteres Problem, vor allem im Sommer. 2023 wurden in Liechtenstein an 37 Tagen die Grenzwerte überschritten, besonders im Juni.

Ammoniak aus der Landwirtschaft

Ammoniak-Belastung ist auch zu hoch, besonders in landwirtschaftlichen Gebieten. Ostluft erwartet durch neue Techniken ab 2024 eine Verbesserung.

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