Ospelt: „Eskalation ist für niemanden ein Win“

2 Min Read

Also, hier ist der Deal: Unser ehemaliger LSV-Präsident Alexander Ospelt will nicht als „Sprengkandidat“ gegen den umstrittenen FIS-Präsidenten Eliasch antreten, auch wenn der ehemalige ÖSV-Präsident Schröcksnadel ihn am liebsten absetzen würde. Acht Nationalverbände, einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz, wollen eine Eskalation vermeiden und stehen hinter Eliasch. Liechtenstein ist übrigens nicht dabei. „Wir wollten neutral bleiben und sind nicht Teil dieser Gruppe“, erklärt Ospelt.

Gerüchte und Klarstellungen

Es gab Gerüchte über eine ausserordentliche Versammlung, um Eliasch mit einer Zweidrittel-Mehrheit abzusetzen. „Solche Ideen waren im Umlauf, bringen aber nichts. Eine Eskalation hilft niemandem. Wir müssen jetzt gemeinsam einen Weg finden“, sagt Ospelt. Er fügt hinzu, dass die FIS sich mehr als Verein sehen sollte, der die einzelnen Verbände vertritt und nicht umgekehrt.

Ospelt für FIS-Rat im Gespräch?

Ein weiteres Meeting ist für Mai geplant, wenn der Weltcupkalender für die nächste Saison festgelegt wird. Im Juni findet der FIS-Kongress in Island statt, wo der FIS-Rat neu gewählt wird. Ospelt wurde gefragt, ob er sich aufstellen lassen will. Er ist unsicher: „Mir geht es darum, Kompromisse zu finden. Ich bin noch nicht sicher, ob ich FIS-Rat werden möchte“.

Unklarheiten und Drohungen

Die aktuellen Probleme um den Weltskiverband sind damit natürlich nicht vom Tisch. Drohungen, wie eine eigene Rennserie durchzuführen oder sich von der FIS abzuspalten, stehen immer noch im Raum und könnten bei fehlenden Kompromissen wieder intensiver diskutiert werden.

Leave a comment