Ospelt arbeitet an seinem naechsten Case

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(Bild: Für seinen neuen Roman taucht Mathias Ospelt tief in das Liechtenstein der 1970er-Jahre ein.)

New Crime-Story incoming

Der Vaduzer Autor Mathias Ospelt steckt deep im zweiten Krimi «Guferwald». «Was das Schreiben betrifft, konzentriere ich mich das ganze Jahr über praktisch voll und ganz auf ‹Guferwald›», sagt er. Basis ist again ein Real-Crime-Case, diesmal aber ein Cold Case: eine unbekannte Tote. «Ich kann dieser Person also eine komplett neue Identität geben», erklärt Ospelt. Schauplatz ist das Liechtenstein der 1970er, «1968 war mit etwas Verspätung nun auch bei uns angekommen», mit Vibes von Aufbruch, Clash der Werte – «und am Ende haben wir eine Tote».

Reality-Check und Release-Plan

Ospelt mixt hard facts und Fiction: «Das hilft mir, ausgehend vom Realen in eine Fiktion abzugleiten, die vorgibt, real zu sein.» Geschrieben wurde schon in Luxemburg und Schottland, jetzt wird daheim gefinisht. Wenn alles läuft, liegt der Roman im November in den Regalen.

Live-Reads und Lit-Life

Parallel feiert er sein Comeback mit «Anarcho-Lesungen». «Diese Bedingungen sind unterschiedlich. Und das kann ich liefern.» Publikumsize ist ihm egal: «Publikum ist Publikum» und «Und selbst wenn nur zwei Nasen auftauchen, ist das kein Problem.» Literatur sieht er als Gegenpart zum Alltagsdoom: «Wir können ein Gegenpol sein zu all dem freudlosen Mist, der die Welt je länger je mehr zudeckt.»

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