Family Business Vibes
Schon als Kid auf dem warmen Ofen gechillt, heute selber CEO der Flame-Industry: Peter Kieber baut Feuerstätten wie sein Dad. «Für mich war das nie Zufall. Ich wollte einfach immer das machen, was mein Vater macht.» Nach der Lehre im Familienbetrieb führt er jetzt Firma, bildet aus und ist Präsident des Ofenbauer- und Plattenlegerverbands Liechtenstein. Nachwuchs-Crisis: In der ganzen Schweiz und Liechtenstein gibt’s nur acht Lernende. «Das macht mir Sorgen.» Viele wollten lieber «im Büro arbeiten oder studieren. Dabei entsteht ein Haus doch durch Handwerker.»
Craft und Pressure
Für Kieber ist Handwerk full Emotion. «Ein Kachelofen ist etwas Heimeliges… Das ist beruhigend, inspirierend.» Gleichzeitig killt Preisdruck den Chill: «Alles soll millimetergenau wie aus dem Computer kommen.» Style-Shift von verschnörkelt zu «kubisch, modern, kühl», aber: «Man kann die Hülle modern machen, aber die Wärme bleibt dieselbe.»
Sustainability und Goals
Alte Öfen werden recycelt, Öl und Gas gespart, möglichst mit regionalen Partnern. Highlight-Project: ein riesiger Ofen in Norddeutschland mit grünen Kacheln. Kieber: «Ein Ofen ist heute sicher ein Luxusprodukt … Ein Feuer im Haus ist einfach eine Bereicherung.» Sein Fazit: «Mein Beruf ist meine Leidenschaft. Ich mag die Flamme, die Wärme – sie beruhigt mich, sie inspiriert mich.»
