Öhri sagt, dass es unmöglich ist, alle happy zu machen

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Vorsteher Christian Öhri nimmt Stellung. (Bild: Daniel Schwendener)

Drama im Ruggeller Wald

In Ruggell haben fünf Locals per Leserbrief die Gemeinde gegrillt, weil ihre Familien nach 150 Jahren ihre Waldnutzungsrechte verloren haben. Die Crew fühlt sich laut Brief „enteignet“ und sieht das „Vertrauen in die Verantwortlichen gefährdet“.

Fehler aus 2005

Der Vorsteher Christian Öhri sieht die Aufregung: „Wir waren sehr bemüht, mit der genannten Kerngruppe eine Lösung zu finden, welche die gesetzlichen Rahmenbedingungen auch zulassen.“ Der Haken: Seit 2004 gab’s wegen fehlender Bürgergenossenschaft eigentlich keine Rechte mehr. 2005 hat die Gemeinde trotzdem ein Register gemacht – laut Gutachten ein klarer Fail: „Wir haben folglich ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, welches eindeutig zum Schluss kam, dass die gemeindeinternen Reglemente über die Waldnutzungsrechte verfassungs- und gesetzeswidrig sind.“

Level playing field

Das Ziel: gleiche Chancen für alle. „Warum sollen die damaligen 88 Haushalte noch heute gegenüber den anderen über 1000 Haushaltungen bevorzugt werden?“, droppt Öhri. Ein Rückkauf-Deal kam von der Kerngruppe selbst, andere Vorschläge wurden abgelehnt. Am Ende: „Wir sind dankbar, dass die grosse Mehrheit mit uns gemeinsam eine gute Lösung finden kann.“

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