Privatisierung von Radio L: Der Countdown läuft
Das Volk hat gesprochen: Am 27. Oktober wurde beschlossen, dass Radio Liechtenstein bis Ende 2025 privatisiert werden soll. Fehlt bis dahin eine private Lösung, könnte der Sender von der Bildfläche verschwinden. Bereits während der Abstimmung war die Rede von einer möglichen Verlängerung dieser knappen Frist. Michael Winkler von der VU schlug ein Übergangsgesetz vor und meinte: „Wo ein Wille, da ein Weg.“
Runder Tisch und Verlängerungspläne
Am vergangenen Montag diskutierten die Parteipräsidenten mit Medienministerin Sabine Monauni und Radio-Verwaltungsratspräsident Jürg Bachmann über eine Verlängerung des Rundfunkgesetzes bis Ende 2026. Dieser Extra-Zeitrahmen soll Investoren anlocken und einen reibungslosen Übergang sichern. Doch das Ganze hängt an einem Landtagsbeschluss, der sich als tricky herausstellt, da es eine Anpassung der Volksabstimmung betrifft.
Zeitdruck und politische Hürden
Radio L drängt auf eine Entscheidung im Dezember-Landtag, um technische Verträge nicht voreilig zu kündigen. Ein sportlicher Zeitplan also, der einen schnellen Konsens in der Regierung erfordert. Medienministerin Monauni betonte, dass „mit Hochdruck daran gearbeitet“ werde, um einen überparteilichen Konsens zu erzielen. Bis Mai 2025 könnte eine Entscheidung dauern, wenn der Konsens nicht bald erreicht wird.
