Norman Vögeli gewinnt das Vertrauen der Greifvögel

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(Bild: Was viele unterschätzen: Falknerei fordert nicht nur körperlich

Falknerei Vibes

Bei Falkner Norman Vögeli läuft alles auf Teamwork, nicht auf Dressur. Greifvögel gelten für ihn als Top-Gun-Piloten: «Vielleicht sind sie sogar die besten», sagt Vögeli. Sein Learning aus der Arbeit mit Adlern und Co.: «Sie lehren dich, dich auf das Wesentliche zu fokussieren.»

Trust Issues auf Profi-Level

Falknerei ist für ihn Relationship-Work. Vertrauen entsteht durch Zeit, Geduld, artgerechte Haltung und gutes Futter – daraus wird «blindes Vertrauen». Gleichzeitig bleibt die Rule: Ein Greifvogel ist kein Pet. «Man besitzt diese Tiere nicht», betont Norman Vögeli. Der Freiflug ist der entscheidende Moment: Kommt der Vogel zurück, stimmt die Basis, sonst beginnt Warten – «Im schlimmsten Fall für immer.»

Emotional Control

«Man darf nicht besitzergreifend sein», sagt er, «und man muss seine eigenen Emotionen im Griff haben.» Wohlbefinden zeigt sich «an genau diesem freiwilligen Zurückkehren. An Ruhe und Präsenz.» Und: «Wenn Vertrauen fehlt, dann zeigt sich das sofort.»

Legacy und Deep Meaning

Eine Adler-Dame kehrte nach drei Wochen zurück, heute ist sie 43. «Vögel besitzen keine Zeit», sagt er. «Nähe kann man anbieten, entscheiden muss immer das Tier.» Falknerei sei Kulturerbe und legit Tool auf Flughäfen oder in der Landwirtschaft. Bei Begegnungen mit Greifvögeln entstehe spürbare «Kraft». «Vielleicht ist es Ehrfurcht. Vielleicht Staunen. Vielleicht die Erinnerung daran, dass wir Teil eines Ganzen sind.» Sein Ziel: mehr Respekt für Greifvögel, Natur und Leben.

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