No-Shows passieren auf FL-Berghütten eher selten und sind nicht der Standard

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(Bild: Bei kurzfristigen Stornierungen aufgrund von plötzlichen

SAC-Hütten im No-Show-Struggle

Der Schweizer Alpen-Club (SAC) meldet bei rund einer Million Reservations jährlich etwa 40 Prozent kurzfristige Cancellations. Viele Gäste ghosten komplett, ohne zu stornieren. Laut SRF ist die Quote von Last-Minute-Absagen in Berghütten fast doppelt so hoch wie in normalen Hotels. Folgen: leere Beds, Food-Waste, unnötiger Workload und weniger Cashflow. Der SAC checkt deshalb gerade eine Reservationsgebühr, die bei Storno an die Hütte geht.

Liechtenstein-Hütten mit striktem Regelwerk

Auf der Gafadurahütte bleiben No-Shows laut Betreiberin Silke Tschiggfrei eher die Ausnahme: «Grundsätzlich sind solche kurzfristigen Absagen eher die Ausnahme statt die Regel.» Seit Einführung einer harten Stornofrist – gratis bis 48 Stunden vorher, danach voller Betrag – funktioniere es besser: «Seitdem wir diese Regelung eingeführt haben, läuft es eigentlich relativ gut.» Rechnungen bei kurzfristigen Absagen werden «grösstenteils bezahlt, manchmal aber leider auch nicht.»

Pfälzerhütte: Fees gegen Reservierungs-Hopping

Auf der Pfälzerhütte gilt: bis 2 Tage vorher free, 1 Tag davor 40 Franken, unter 24 Stunden full price. Ausnahmen bei Sturm oder Krankheit: «Wir wollen nicht, dass sich jemand aufgrund von 70 Franken in Gefahr begibt.» Gleichzeitig warnen die Pächterinnen vor Multi-Booking: «Unsere Stornierungsregelung schafft hoffentlich Anreiz, dass die Reservierung vorzeitig storniert wird, damit die Betten anderen Personen zur Verfügung stehen.»

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