Nico Gauer vercheckt den Saisonkickoff, dudes!

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Der Shred und das Drama

Also, unser Boy Nico Gauer hat sich letzten Frühling seine Bandscheibe fixen lassen. Das war nach der Ski-Saison und seinem wylden 6. Platz beim Super-G von Espen – mit Startnummer 53, krasses Ding! Alles lief smooth, der Dude konnte ohne Probs für die neue Saison trainieren. Im Juli war er schon wieder auf den Skiern und hat mit der Swiss Ski Weltcup-Gruppe 2 trainiert. Aber dann wurde es sus.

„Seit Anfang September hatte ich manchmal leichte Schmerzen im Rücken, besonders im linken Gesäss und dem Hamstring. Mit Physio und chiropraktischen Behandlungen ging es erstmal besser. Aber nach einem erfolgreichen viertägigen Training in Saas Fee, wo wir hauptsächlich Riesenslalom gefahren sind, wurden die Probleme wieder grösser.“

Rückfall in die Misere

Also, ein MRI war fällig und die Diagnose war total cringe: „Bandscheibenvorfall, an derselben Stelle, die ich im Frühling operiert hatte. Ich kann mir nicht erklären, wann und wie das passiert ist. Es gab keinen akuten Auslöser, es entwickelte sich schleichend.“ Aber keine neue OP ist nötig. Mit Reha und Physio will Gauer das Problem in den Griff kriegen. Das braucht allerdings etwas Zeit. Wieviel? Das kann Gauer noch nicht sagen. Er verpasst auf alle Fälle den Start in die neue Saison.

Die Diagnose hat der Balzner bereits am 5. Oktober bekommen. Er hat sich erst jetzt geäussert, weil er den Rückschlag erst selber verdauen musste. „Ich war am Anfang am Boden zerstört. Zu Beginn waren die Prognosen auch unsicher. Jetzt habe ich aber wieder ein Ziel vor Augen. Ich hatte schon viele Verletzungen und Aspen hat gezeigt, dass es sich lohnt, weiter zu kämpfen“, erklärt Gauer.

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