New Birth-Spot in Chur in the Making
In Chur entsteht an der La-Nicca-Strasse ein hebammengeleitetes Geburtshaus als Alternative zur Spitalgeburt, Opening geplant für Frühling 2027. Parallel läuft das Verfahren für die kantonale Spitalliste. Die Hebammen Sara Coray, Domenica Diethelm und Angelica Signer-Urech sehen ein steigendes Bedürfnis nach Alternativen: «Wir erleben seit Jahren, dass sich viele Familien mehr Wahlmöglichkeiten wünschen.» Fokus liegt auf entspannter Atmosphäre statt Klinik-Vibes: «Es geht vielen Familien um Zeit, Ruhe und eine persönliche Begleitung.»
System-Change im Birth-Game
Kleinere Geburtenabteilungen stehen unter Druck oder machen zu, der Demand für Angebote ausserhalb des Spitals zieht an. Das Geburtshaus soll als Ergänzung laufen, mit enger Kooperation zu Spitälern für mögliche Komplikationen. Auch aus Liechtenstein wird Interesse erwartet, werdende Mütter aus dem Fürstentum sind explizit willkommen.
Liechtenstein bleibt cool – vorerst
Das liechtensteinische Ministerium für Gesellschaft kennt das Projekt noch nicht: «Von diesen Plänen hören wir zum ersten Mal.» Extra-Bedarf sieht die Regierung nicht und verweist auf Spitäler in Chur, Grabs, Feldkirch, St. Gallen sowie Hausgeburten und das bereits über OKP gedeckte Geburtshaus in Gams. Ein Finanz-Deal für Chur existiert noch nicht; ein allfälliges Gesuch würde «sorgfältig geprüft».
