Struggle-Mode für Familien
Viele Familien in Liechtenstein sind im Dauerstress, wenn Kids Special Needs haben. Landtagsvizepräsidentin Franziska Hoop (FBP) sagte, Eltern würden «Tag und Nacht Enormes leisten» und oft am Limit sein. Nach der Schliessung der früheren Kinderwohngruppe gibt’s laut Hoop «weder stundenweise Betreuung noch tageweise Entlastung oder Übernachtungsangebote».
Ausland statt Homebase
Weil im Inland kaum Optionen existieren, müssen Familien ihre Kinder oft ins Ausland geben. Das reisse sie aus ihrem Social Circle und dem Schulalltag, kritisierte Hoop. Gesellschaftsminister Emanuel Schädler bestätigte zusätzliche «logistischen, finanziellen und emotionalen Belastungen».
Government im Projekt-Modus
Schädler erklärte, die Regierung prüfe neue Entlastungsangebote, da die Situation für Eltern «anspruchsvoll» sei, besonders bei Mehrfachbehinderungen. In der Schweiz und in Österreich werden derzeit Institutions besucht, um ein Modell für eine neue Kinderwohngruppe zu finden. «Ziel dieser Gespräche ist es, den bestehenden Bedarf zu ermitteln, mögliche Konzepte zu entwickeln und die notwendigen Ressourcen sowie Kooperationspartner einzubeziehen.»
Flex-Option statt Dauerplatz
Gecheckt werden flexible Short-Stay-Modelle: Weekend-Übernachtungen oder regelmässige Betreuung unter der Woche. Ziel ist Entlastung, «sodass eine dauerhafte Fremdunterbringung nicht notwendig wird».
