Musicakademie: Next Level
Yo, die Musikakademie in Liechtenstein geht ab 2024 total wyld. Othmar Hasler, der Boss der Stiftung, meinte dazu gestern: «Ab 2024 wird die Hofstätte Hagenhaus zum Mittelpunkt all unserer Aktivitäten». Und der ganze Rizz wird mit neuem Logo und Style präsentiert. Fresh!
Ganzheitliche Ausbildung statt Fachidioten
Geschäftsführer Drazen Domjanic erklärt den Masterplan: Neben Einzelunterricht mit echten Pro’s aus Europa gibt’s jetzt auch Kammermusik. Und das slayt! Außerdem gibt es neue Kurse wie «Music und Performance», Korrepetition und Orchesterstudien. «Wir wollen keine Fachidioten, sondern ganzheitlich ausgebildete Leute», meint Domjanic. Und das ist nicht alles: auch Themen wie mentale Gesundheit, Musikvermittlung, Konzertpädagogik, Coaching, Mentoring, Finanzen, Recht und Fitness sind auf dem Programm. Lit!
Stipendiaten müssen die Kohle ranschaffen
Die Finanzierung der Musikakademie wird auch neu aufgestellt. Das «Mignon-Programm» für U18 bleibt kostenlos, aber die Älteren müssen sich beteiligen. «Auch junge Musiker müssen lernen, dass alles etwas kostet», sagt Domjanic. Aber es gibt auch die Möglichkeit, durch Auftritte oder Festivalgigs digitale Credits zu sammeln. Und das ist ziemlich cool.
Die Musikakademie ist privat finanziert
«Diese ganzen Angebote müssen natürlich auch finanziert werden», sagt Olaf Behrens, Vizepräsident und Vertreter der Stiftung Musik und Jugend. Die Finanzierung kommt zu 95 Prozent von privaten Gönnern und Stiftungen. Nur 5 Prozent kommen von der öffentlichen Hand.
Gemeinschaftssinn ist wichtig
Jürg Kesselring, Stiftungsratsmitglied, betont die Zusammenarbeit mit etablierten Hochschulen: «Wir möchten den jungen Musikern eine neue Kultur der Lehre ermöglichen». Wichtig sind auch Respekt, Ehrlichkeit und Offenheit. Der Cellist Kian Soltani, der mit der Musikakademie zur Weltkarriere gestartet ist, sagt dazu: «Diese Rückzugsorte in Liechtenstein waren für mich unheimlich wichtig.»
