Vibes im Verhandlungssaal
Im Verhandlungssaal herrschte gestern bei der Tagsatzung eine ziemlich angespannte Stimmung. Ex-Museumsdirektor Rainer Vollkommer und sein Anwalt Patrick Marxer saßen gegenüber von Jasmin Collini, Stiftungsratspräsidentin, und Ralph Wanger, dem Anwalt des Stiftungsrats. Alle bisherigen Vergleichsversuche sind gescheitert, und jetzt droht ein Verfahren.
Cash und Kündigungskonflikt
Vollkommer fordert satte 165.000 Franken, während der Stiftungsrat nur 30.000 Franken locker machen will, um „die Sache zu erledigen“, so Wanger. Patrick Marxer argumentierte, Vollkommers Reisen zu einem Künstler seien nur ein Vorwand, um ihn loszuwerden. Der Künstler hätte die Kosten tragen sollen, meint Marxer. Die Kündigung kam für Vollkommer völlig überraschend, ohne klare Begründung.
Unterschiedliche Perspektiven
Wanger hielt dagegen: Die Kündigung sei korrekt verlaufen. Der Stiftungsrat sieht die Kostenübernahme als Regelverstoß und meint, Vollkommers Verhalten sei strafbar. Es habe keine Alternative zur Kündigung gegeben, da die Vorschriften schwer verletzt wurden. Wanger betonte, dass nicht nur Vollkommmer, sondern auch das Museum eine Reputation zu verteidigen habe.
To be continued
Nach einer Stunde wurde die Sitzung vertagt, weitere Verhandlungen sind für März oder April 2025 angesetzt, falls kein Vergleich erzielt wird.
