Mordfall Gamprin: Jetzt trifft der Oberste Gerichtshof die Entscheidung

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(Bild: Das Tötungsdelikt in Gamprin ereignete sich am 21. Dezember 2024.)

Case-Update: Sentences Getting a Remix

Das Obergericht hat im Dezember die Urteile im True-Crime-Case rund um einen 64-jährigen Getöteten neu gebalanced. Die Strafe des 38-jährigen rumänischen Erstangeklagten, vom Gericht als «treibende Kraft» eingestuft, wurde von 16 auf 18 Jahre hochgeschraubt. Beim 43-jährigen rumänischen Zweitangeklagten ging’s runter: von 11 Jahren auf das gesetzliche Minimum von 10 Jahren. Der 54-jährige türkische Drittangeklagte bleibt bei 14 Jahren, sein Urteil wurde «vollumfänglich bestätigt».

Tatvorwurf: Money und Murder

Dem Erstangeklagten wird vorgeworfen, seinen Ex-Lebenspartner gekillt zu haben, um seine Position als Alleinerbe zu sichern. Zweit- und Drittangeklagter sollen als Beitragstäter mitgezogen haben. On top soll der Drittangeklagte in U-Haft zwei Mithäftlinge dazu gepusht haben, einen Gefängniswärter zu töten.

Legal Moves: Next Level Instanzenzug

Sowohl Staatsanwaltschaft als auch alle drei Angeklagten sind in Revision gegangen. Gegen den Entscheid des OGH läuft ein weiteres Level: Innerhalb von vier Wochen ist Individualbeschwerde an den StGH möglich – aber nur wegen Verletzung verfassungsmässig oder international garantierter Rechte. Die Staatsanwaltschaft ist da out of game, «kann den StGH hingegen nicht mittels Individualbeschwerde anrufen», so Wilhelm Ungerank.

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