**Mobilitätskonzept: Next Level Yearly Update?**
L-Town Regierung schickt den vierten Statusbericht des Mobilitätskonzepts 2030 ins Rennen. Aber warte mal, die sagen, die yearly Updates bringen nicht so viel, weil die Fortschritte in 12 Monaten oft mini sind. Daher schlagen sie vor, das Ganze in ’nem Zweijahres-Rhythmus zu droppen. Die Energie, die sie dadurch sparen, wollen sie für die Implementierung der Maßnahmen aus dem Mobilitätskonzept 2030 verwenden. Sie finden, der 200-seitige Bericht ist einfach zu much Aufwand, da ist das Benefit-Cost-Verhältnis einfach nicht on point.
**Bigger Bridge Vibes in Vaduz**
Im Bericht steht auch, dass sie die Rheinübergänge aufpolieren wollen. Die Planungen für das Gebiet Unterbendern und den Rheinübergang Bendern-Haag konnten fortgeführt werden. Und für den Rheinübergang Vaduz – Sevelen haben sie mit dem Vorprojekt angefangen, wobei die Maßnahmen vom Projekt „Neubau Landesspital“ unabhängig gemacht werden konnten. „Mit dem Teilprojekt ‚Vollausbau‘ wird längerfristig eine Verbreitung der Rheinbrücke Vaduz-Sevelen auf vier oder mehr Fahrspuren angestrebt.“
**Radical Biking und Enteignung**
Nächster Punkt auf der Agenda: Bike Traffic. Sie haben am Haupt-Radwegenetz von L-Town gearbeitet und das mit den Nachbarländern abgesprochen. Sie haben außerdem an der Kosten- und Aufgabenaufteilung zwischen Land und Gemeinden für den Bau, Betrieb und Unterhalt der Radverkehrsinfrastruktur gearbeitet. Es gab auch Gespräche mit den Schweizer Behörden über zusätzliche Fuß- und Radverkehrsbrücken über den Rhein. Und sie haben das Projekt „Raum und Mobilität 2050“ gestartet, das Lösungen für die langfristigen Mobilitätsbedürfnisse Liechtensteins über das Jahr 2030 hinaus entwickeln soll. Sie haben auch an zwei Gesetzgebungsprojekten gearbeitet, die das Landes-Mobilitätsmanagement-Gesetz und das neue Straßengesetz, das das Enteignungsrecht in Bezug auf Infrastrukturprojekte neu regeln soll, betreffen. Ziel ist, die Planung und Realisierung von Busbevorzugungsmaßnahmen zu beschleunigen.
