Monauni bittet um Support für die UNO als Friedensorganisation

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(Bild: Regierungschefin-Stellvertreterin Sabine Monauni bei ihrer Ansprache vor der UNO-Generalversammlung.)

UNO-Priorität mit Reform-Drive

Regierungschefin-Stellvertreterin Sabine Monauni setzt im New-York-Spotlight auf die UNO als Go-to für Souveränität, Rechtsstaatlichkeit und Multilateralismus; trotz Rückschlägen bleibt sie für Frieden und Security unverzichtbar. Sie würdigt Annalena Baerbock als erst fünfte Frau an der Spitze der Generalversammlung und knüpft Hoffnung an eine weibliche Nachfolge für Generalsekretär Guterres. Angesichts Security-Council-Blockade und der Kriege in der Ukraine, in Gaza und im Sudan warnt sie vor Vertrauensverlust, sieht aber im «UN80»-Reformprozess die Chance für ein Effizienz-Upgrade. Als Kleinstaat ohne Armee setzt Liechtenstein auf Völkerrecht, fordert Schutz von IGH und IStGH vor Sanktionen und begrüsst die jüngste IGH-Rechtsmeinung zum Klimawandel. «Für uns ist die UNO eine Friedensorganisation – wir müssen einen Weg finden, damit sie diese Aufgabe wieder erfüllen kann.»

Justice-Focus und Network-Action

Monauni co-leitet das ICC-Ministernetzwerk, co-hostet mit slowenischer und schwedischer Amtskollegin das Dinner weiblicher Leaderships und führt zahlreiche bilaterale Talks (Finnland, Luxemburg, Norwegen, Polen, Syrien). Top-Themen: Nahostkonflikt inkl. Anerkennung Palästinas, «UN80»-Reformen, Krieg in der Ukraine. Mit Sambia wurde die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit dem LED Schwerpunktland besiegelt.

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