Modellflieger in Turbulenzen
In Eschen, Liechtenstein, sorgen schicke Modellflugzeuge regelmäßig für Action am Himmel. Die Crew von der Modellfluggruppe Liechtenstein (MFGL) rockt seit über 60 Jahren die Szene mit ihren technischen und sportlichen Skills. Doch jetzt droht Trouble: Eine geplante Deponie-Erweiterung könnte ihren Flugplatz gefährden.
Von World Champs bis Drone Racing
Die MFGL-Story startet in den 1960er Jahren, als Günther und Ludwig Matt die ersten Flieger bastelten. Schnell ging’s ab: 1967 holte Wolfgang Matt Platz 6 bei der WM und später sogar zweimal Gold in der F3A-Kategorie. Stefan Kaiser führt das Erbe weiter und wurde 2014 Europameister. Neben klassischen Disziplinen wie Segel- und Motorkunstflug hat die MFGL auch Drone Racing im Programm, um die Gen Z zu catchen.
Kampf um den Luftraum
Jetzt steht die MFGL vor ’ner fetten Challenge: Die geplante Deponie könnte den Flugbetrieb crashen. Daniel Schierscher, MFGL-Boss, warnt: „Die Aufschüttung verkleinert den zur Verfügung stehenden Luftraum.“ Tino Quaderer von der Gemeinde Eschen betont: „Wir haben selbst Abklärungen dazu in die Wege geleitet und auch eingebracht, so dass eine Koexistenz von Flugplatz und Deponie möglich ist.“
Schicksalsmonate Ahead
Ob der ikonische Flugplatz bleibt, entscheidet sich in den nächsten Monaten. Alle hoffen auf ’ne Lösung, um weiter ihre Modelle abheben zu lassen und internationale Wettbewerbe zu hosten. Schierscher bleibt optimistisch: „Wir bleiben weiter an der Sache dran.“
