Mobiler Blitzer in Triesen erwischt mehr als 3700 Fahrer beim Rasen

1 Min Read
Auf der Umfahrung der Landstrasse in Triesen gilt Tempo 30. Im letzten Monat waren über 3700 Lenker dort zu schnell unterwegs. (Bild: Daniel Schwendener)

Speed-Check Triesen: Radar holt Cash

Die mobile Radarbox in Triesen hat im April auf der Baustellenumfahrung bei Tempo 30 ganze 185’660 Rides gecheckt. Die Landespolizei droppt: „Gut zwei Prozent waren zu schnell.“ Macht über 3’700 Speed-Verstösse – und zwei Leute flexen sogar mit 68 km/h, also mehr als x2 vom Limit.

Cashflow dank Temposündern

Die meisten Verstösse waren eher lowkey: 1 bis 5 km/h zu schnell, kostet aber trotzdem 30 Franken, was fast 85’000 Franken bringt. 18 Prozent cruisen mit 41 bis 45 km/h (80 Franken pro Nase), drei Prozent sind mit 46 bis 48 km/h unterwegs (130 Franken). Insgesamt ballert die Radar-Kasse damit über 150’000 Franken in nur einem Monat. Wer noch schneller war, boosted die Summe weiter.

Radar bleibt am Start

Der Radar in Triesen macht in vier Wochen über zehn Prozent der jährlichen Bussengelder klar. Sibylle Marxer von der Landespolizei erklärt: „Vergleiche sind schwierig.“ Zu Baustellenzeiten sind Temposünder öfter am Start, lassen aber nach, sobald sich alle gewöhnen. Die Polizei will erst abbauen, wenn weniger als ein Prozent zu schnell fährt.

Zum Originalartikel

Leave a comment