Mobile Teststation wurde nicht zum Reisen gekauft

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In den vergangenen Jahren wurde die Anzahl jährlicher Fahrzeugprüfungen um mehr als 50 Prozent gesteigert. Dazu hat auch die mobile Anlage beigetragen. (Bild: Daniel Schwendener)

ASV reduziert Fahrzeug-Prüfungsverzug

Im September 2018 war das Amt für Strassenverkehr (ASV) in Liechtenstein bei den periodischen Motorfahrzeugkontrollen für Personenwagen mit 30 Monaten noch deutlich im Verzug. Bis 2023 wurden diese Altlasten um über die Hälfte reduziert, wie Amtsleiter Otto C. Frommelt erklärte. Trotz eines jährlichen Fahrzeugzuwachses von 1,5 bis 2 Prozent stiegen die jährlichen Prüfungen von 9500 auf rund 15 000. Neben mehr Verkehrsexperten half eine gebrauchte mobile Prüfstation, die zwei bestehenden Prüfstrassen zu ergänzen.

Mobile Prüfstation im Fokus

Die mobile Prüfstation war Thema im Landtag, als FBP-Abgeordnete Karin Zech-Hoop fragte, warum diese seit dem Erwerb vor zwei Jahren nicht an anderen Standorten genutzt wurde. Die Regierung erklärte, dass die Station zur Entlastung angeschafft wurde und nicht mobil eingesetzt werden sollte. Infrastrukturministerin Graziella Marok-Wachter betonte, dass die Station als dritte Prüfstation die Kapazitäten schneller und kostengünstiger erweiterte als ein Hallenumbau. Die Anschaffung kostete rund eine Viertel Million Franken, und seit der Inbetriebnahme wurden 16 637 Franken für Wartung und Eichung ausgegeben.

Oldtimer-Fans enttäuscht

Oldtimer-Besitzer sind frustriert, dass sie bei Fahrzeugprüfungen nicht dabei sein dürfen. Zech-Hoop erklärte, dass diese Besitzer wissen wollen, wie mit ihren Autos umgegangen wird. Regierungsrätin Marok-Wachter verwies auf Platzmangel und fehlende Sicherheitsvorkehrungen. Fachpersonen aus dem Automobilgewerbe dürfen die Prüfungen begleiten, da sie sich in einer Werkstattumgebung auskennen.

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