Mit Alkohol im Blut einen Crash gebaut

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(Bild: Die Schlussverhandlung wurde vertagt – es werden noch Zeugen einvernommen.)

Crash nach dem Call

Nach einem “schwierigen Telefonat” gönnte sich ein 58-Jähriger offenbar zu viele Drinks auf nüchternen Magen – Resultat: 1,45 Promille im Blut. Trotz Pegel noch schnell ins Auto und dann der Klassiker: Unfall mit einem korrekt fahrenden Auto. Eine Mitfahrerin kassierte dabei eine Gehirnerschütterung, “litt lange Zeit unter starken Kopfschmerzen und war im Alltag stark eingeschränkt”.

Gericht mit Delay

Anklage läuft wegen fahrlässiger Körperverletzung, Gefährdung der Sicherheit und Verstoss gegen das Strassenverkehrsgesetz. Die Defense will easy out via diversionelle Erledigung, weil “es muss eine Gesundheitsschädigung von mehr als 24 Tagen gegeben sein, um wie angeklagt von einer schweren Körperverletzung sprechen zu können”. Der Angeklagte dazu: “Obwohl ich mir den Vorfall nach wie vor nicht erklären kann und ich meiner Erinnerung nach die Fahrspur nicht verlassen habe, übernehme ich die Verantwortung. Ich war alkoholisiert.”

Weiter warten auf das Urteil

Die Staatsanwaltschaft sieht das komplett anders, vor allem wegen “hoch Alk” und weil der Move aus ihrer Sicht zu heavy war. Neue Verhandlung erst nach den Sommerferien – dann kommen Zeugin und Gutachter an den Start.

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