Crash auf der Mühleholzbrücke
Mittwochnachmittag Ende Januar: Eine Frau aus Liechtenstein, voll auf Alk mit 2,2 Promille, baut auf der Mühleholzbrücke in Vaduz einen heftigen Unfall. Sie fährt Schlangenlinien, überholt zehn Autos, überfährt die Sicherheitslinie und crasht mit mindestens 70 km/h. Erst touchiert sie den Bordstein, dann knallt sie in ein anderes Auto und landet auf der Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommendes Auto kann ausweichen, aber das nächste erwischt sie frontal.
Schwere Verletzungen und Folgen
Zwei Frauen werden schwer verletzt und kämpfen noch heute mit den Folgen. Die Unfallverursacherin steht wegen fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung der Sicherheit vor Gericht. Ihre Verteidigerin erklärt: „Meine Mandantin wird die Verantwortung übernehmen.“ Unter Tränen gesteht die Angeklagte, dass ihr das „mega leid“ tue. Sie kann sich wegen des Alkohols an wenig erinnern, aber zeigt sich in allen Punkten schuldig.
Urteil und Konsequenzen
Der Richter verurteilt die Frau zu zwei Monaten Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe von 2700 Franken. Die Verfahrenskosten von 4000 Franken muss sie auch zahlen. Sollten die Urteile rechtskräftig werden, muss sie den Opfern 17.600 und 15.000 Franken zahlen. Der Richter betont: „Es ist ein deutliches Zeichen zu setzen, da sehr viel Leid verursacht wurde.“
