Family-Drama und Heartbreak
Markus Meier verliert 2019 seinen 27-jährigen Sohn David durch Suizid. Im Dialekt schreibt er ein Gedicht an ihn: «Mein Gott, Buab, wo züchts di hii, wohii gooscht, min Sunnaschii? … Wieso, säg mr noo, häscht du üs vrloo?» David litt an Depressionen, war in Therapie und auf Meds – trotzdem kam der Step völlig unexpected. Meier sagt: «Noch immer verspüre ich eine tiefe Traurigkeit in mir. Eine Traurigkeit, die auch nie mehr vergehen wird.»
Davids Letzte Message
David, hochintelligent, Bankkaufmann mit Wirtschaftsstudium, hatte massive Doubts über das Money-driven System. In seinem Abschiedsbrief schrieb er: «Lobt und anerkennt. Liebt und lebt Gemeinsamkeiten. Hört zu und interessiert euch. Baut Brücken und keine Mauern. Seid grosszügig und gerecht. Seid füreinander da.»
From Pain to Purpose
Die Familie geht offen mit dem Suizid um und gründet die «Stiftung David Meier – Brücke zum Leben». Ziel: mentale Gesundheit pushen, Suizidprävention, Entstigmatisierung und Support für Betroffene und Angehörige. Marc Risch sagt: «Ich habe grössten Respekt vor der Initiative der Familie Meier.»
Benefit-Event und Hard Facts
Kick-off: Benefizkonzert mit Anita Hofmann am 4. Dezember, 19 Uhr, Rathaussaal Vaduz. WHO und BAG: weltweit ~800 000 Suizide jährlich, über 1000 in der Schweiz; hochgerechnete 4–5 pro Jahr in Liechtenstein. Markus Meier: «Wenn wir nur ein Leben retten können, ist es schon ein grosser Erfolg.»
