Lebensgeschichte von Ulrike Hoop: Workaholic mit Happy End
Ein Blick wie ein Adler, leere Kaffeetasse daneben, und ein paar Notizen: So startet Ulrike Hoop ihre Story. Früher bei der Post, dann bei der LLB in der Pensionskasse – Arbeit war ihr Life. Ulrike beschreibt sich als „Perfektionistin“ und war stets auf Full Speed. Doch Freunde warnten: „Teuflische Kombi“, was sie ignorierte. Resultat: Burn-Out, Lähmungserscheinungen und der totale Zusammenbruch.
Klinik und Erkenntnis
Nach acht Wochen Klinikaufenthalt in Susch schien sie fit. Doch back to work, gleiches Tempo. „Nichts gelernt“, gibt sie zu. Zweiter Zusammenbruch, zweite Klinikrunde. Diagnose: komplexe posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) wegen unverarbeiteten Kindheitstraumata. Mehrere Aufenthalte in der Klinik Littenheid halfen.
Neustart und IV-Rente
Adieu Arbeitswelt, hallo IV-Rente. Ihr Chef bei der LLB war verständnisvoll, doch nach langen Absenzen war klar: Es geht nicht mehr. Jetzt stehen Spaziergänge mit dem Hund, Lesen und Besuche bei der Schwester auf dem Plan. Sie füllt ihren Alltag mit wohltuender Ruhe statt nervtötender Stille.
Verein SonnenStern
Zusammen mit ihren Schwestern gründete sie den Verein „SonnenStern: Persönlichkeitsentwicklung“, um Menschen mit psychischen Problemen zu helfen und das Thema öffentlich zu machen. Regelmäßige Treffen und Spaziergänge bieten Austausch.
Zukunftspläne
Ihr größter Traum: Eine Reise nach Südindien. Noch fühlt sie sich zu schwach, aber die Vorfreude ist groß. Ulrike Hoop ist optimistisch und weiß jetzt, wie wertvoll innere Zufriedenheit ist.
