Startup-Vibes im Unterland
2015 ging in Eschen die «Apotheke am St. Martins-Ring» live. Florentina Öhri beschreibt ihr Motto so: „Wenn man eine Chance bekommt, muss man sie ergreifen.“ Der Gemeinderat suchte eine Apotheke, sie und ihr Mann – Combo aus Pharmazie- und Wirtschafts-Background – übernahmen. Heimat-Connection inklusive: Sie sei im Unterland aufgewachsen, die Rückkehr nach Liechtenstein sei „auch ein Stück weit die Verbundenheit mit der Heimat“ gewesen.
Scale-up mit drei Standorten
2021 folgte die Traditions-«Apotheke zum Schwefelbad» in Sargans, 2022 die «Apotheke am Sonnenplatz» in Triesen. Der Doppel-Launch sei „nicht geplant“ gewesen, aber strategisch smart, weil „man auf beiden Seiten des Rheins teilweise auch unterschiedliche Angebote in der Apotheke umsetzen kann“. Zwei frühere Eschner Mitarbeiterinnen leiten heute die neuen Standorte.
Digital, aber mit Human Touch
Viele Abläufe laufen digital, von Abrechnung bis Team-Organisation. Öhri sieht darin mehr Effizienz und extra Zeit für Beratung: „Herausforderungen sind da, um sie zu bewältigen.“ Online-Apotheken gelten als normale Konkurrenz, USP bleibt Face-to-Face-Service: „Wir verstehen uns als Gesundheitsberater und nicht als Abholstation für Bestellungen.“
