Mehr Firmen gehen in der Schweiz und in Liechtenstein pleite

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(Bild: OLIVER BERG)

Insolvenz-Welle in der Schweiz

Die Schweiz erlebt ein Insolvenz-High: Laut Dun und Bradstreet gab’s 6047 Pleiten, was ein Plus von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Besonders hart trifft’s die Südschweiz mit einem Anstieg von 27 Prozent und die Zentralschweiz mit 23 Prozent. Auch Zürich, die Nordwestschweiz, Ostschweiz und Tessin sind krass betroffen.

Branchen im Krisenmodus

Der Maschinenbau und Bildungssektor crashen mit einem Plus von über 70 Prozent, obwohl die Fallzahlen low sind. Handwerk, Gastronomie und Einzelhandel sind ebenfalls schwer getroffen. Im Gegensatz dazu erleben der Grosshandel und die Produktion von dauerhaften Gütern einen Rückgang bei den Insolvenzen.

Liechtenstein zieht nach

Auch Liechtenstein bleibt nicht verschont: Martin Alge vom Amt für Justiz berichtet von 28 Insolvenzverfahren, neun mehr als im Vorjahr. Trotz des Anstiegs bleibt die Zahl niedrig, was mit dem Boom der Neugründungen zu tun haben könnte.

Neugründungs-Boom in der Schweiz

In der Schweiz sind Neugründungen der Hit: 52 973 neue Firmen, ein Anstieg von fast 3 Prozent. Die Südschweiz und das Espace Mittelland sind vorne mit dabei. Besonders das Autogewerbe und Logistik boomen, während Architekten und der Grosshandel Rückgänge erleben.

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