Bau-Fiasko in Vaduz
Yo, hier geht’s ab! Die Umnutzung des Post- und Verwaltungsgebäudes in Vaduz zur Landesbibliothek haut die Kohle raus. Die Infrastrukturministerin Graziella Marok-Wachter droppt die Bombe: Das Projekt wird 5,5 Mille teurer! Die Homies sind am Ausrasten, da fliegen die Fäuste auf den Tisch: «Das schlägt dem Fass den Boden aus!» und «Bauherr Staat – ein Fiasko» sind die Reaktionen.
Noch mehr Cash für den Bau?
Doch die Story wird noch krasser. Der Bau wird noch teurer. Die Regierung beantragt extra 5,43 Millionen Franken für den Umbau und zusätzlich 2,14 Millionen Franken, um die Bauherrenreserve aufzustocken. Die wollen sich gegen mögliche Kostenrisiken absichern.
Neuer Move: Mehr Reserve
Das Infrastrukturministerium sieht die Bauherrenreserve als Hebel, um zu verhindern, dass Staatsbauten die ursprünglich genehmigten Kredite sprengen. Da war wohl einer beim Brainstorming. Die Regierung will eine fixe Prozentzahl für die Höhe der Bauherrenreserve in die Kostenberechnung einbringen. Ein Neubau braucht 15 Prozent, ein Umbau braucht 25 Prozent Reserven. So sollen unvorhergesehene Mehrkosten abgefangen werden.
Mehr Kontrolle über die Kohle
Aber hey, die wollen nicht, dass die Kohle einfach so verprasst wird. Also schlägt das Infrastrukturministerium vor, dass die Finanzkommission des Landtags einbezogen wird. Die sollen ihre Zustimmung geben, bevor Gelder aus der Bauherrenreserve freigegeben werden. So wird die Volksvertretung näher in den Bauprozess einbezogen und die Kontrolle über die Verwendung der Reserve erhöht.
