Status quo
Media-Landscape in Liechtenstein verlor «Volksblatt» und Radio L. Zukunft.li präsentierte «Journalismus im Kleinstaat» mit vier Optionen. «Auf dem Papier tönt vieles sehr gut und geht auch in die richtige Richtung. Aber es mit Leben zu füllen, dürfte die grosse Schwierigkeit sein.»
Private Funding
Private Funding via nationalem Schulterschluss zu einer unabhängigen Stiftung steht als Gameplan: Trägerschaft fürs Vaduzer Medienhaus oder Aufbau einer «zweiten Stimme». Skepsis wegen Long-term Money und Unabhängigkeit bleibt. «Die künstliche Schaffung einer ‹zweiten Stimme› wäre aus wirtschaftlicher Sicht in unserem kleinen Land sowieso fraglich.» «Fehlende private Bereitschaft in unabhängige Medien zu investieren ist gerade der Grund für das Marktversagen.»
Demokratie und Innovation
Demokratie-Mechanik: Steuererklärung als Allocation-Tool, kombiniert mit Qualitätsvergabe durch Kommission; dazu Innovation-Förderung mit Jury und Start-up Vibes, Fokus auf tragfähige Business-Modelle.
Plattform und Ausblick
Public-Dialogue-Plattform inkl. Behördenkanal, Paywall-Option und Forum landet auf Hold. «Das Modell schafft unnötige Konkurrenz zu bestehenden Informationssystemen.» Regierung plant Service-public-Angebot; FBP sucht Alternativen zum Medienmonopol. «Egal, welche Lösung wir finden und umsetzen: Gratis wird sie nicht sein.» Die DpL lieferte trotz Frist kein Statement.
