Medien-Support soll um 70 Prozent upgegradet werden

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Die Regierung will mit der Erhöhung des Sockelbeitrages neue Medienprodukte in Liechtenstein ermöglichen. Neu sollen auch digitale Angebote gefördert werden. (Bild: Tatjana Schnalzger)

**Medien-Makeover in Liechtenstein**

Nach dem Aus des „Volksblatts“ bleibt nur das „Vaterland“ als Tageszeitung im Game, und der digitale Wandel mischt kräftig mit. Regierung sagt: „Die Medienförderung muss sich anpassen.“ Geplant sind Änderungen im Medienfördergesetz, Mediengesetz, und Beschwerdekommissionsgesetz.

**Neue Regeln, neues Spiel**

Die Regierung hat ’ne Vision: „Die Medienvielfalt, den Meinungspluralismus sowie die freie Meinungsbildung in Liechtenstein erhalten und stärken“. Die Medienförderung soll um satte 70 Prozent aufgestockt werden.

**Money, Money, Money**

Die Regierung hat ’ne ganze Liste an Änderungen vorgeschlagen: Der Sockelbeitrag wird von 20’000 auf 100’000 Franken gepimpt, max. 30 Prozent der Lohnkosten werden gedeckt. Neue digitale Medien bekommen spezielle Förderung (50 Prozent bzw. maximal 100’000 Franken pro Jahr und Unternehmen) und neue Player kriegen ein zinsloses Startkapital von bis zu 500’000 Franken.

**Bildung und Verbreitung**

Die Weiterbildung der Journalisten wird zu 75 Prozent (statt bisher 40 Prozent) vom Staat bezahlt. Die Verbreitungskosten (z.B. Zeitungs-Zustellung) werden von 25 Prozent auf 30 Prozent erhöht.

**Qualität vor Quantität**

Nur Medienunternehmen mit Redaktionsstatut und anerkanntem Journalistenkodex bekommen Förderung. Mindestens zwei hauptberufliche Medienarbeiter (jeweils mindestens 50-Prozent-Pensum) sind Pflicht.

**Mehr Power für die Medienkommission**

Die Medienkommission soll eine größere Rolle spielen und mehr über die Medienlandschaft und journalistische Qualität berichten. Sie wird nicht mehr vom Landtag, sondern von der Regierung berufen, um politische Unabhängigkeit und Expertise zu gewährleisten.

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