Mauren droppt die Gemeindesteuer erst 2027

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Stellten sich der Diskussion: Vizevorsteher Philipp Kieber

Finanzstrategie und Liquiditätsschub

In Mauren wurde die neue Finanzstrategie gedroppt. Die Gemeinde peilt einen Liquiditätsboost an, ohne auf Investitionen zu verzichten. Ein Kreditrahmen von 10 Millionen Franken soll helfen, falls es eng wird. Janik Schädler, der Gemeindekassier, betonte, dass der Kreditrahmen nur im Notfall gezogen wird. Peter Frick, der Vorsteher, meinte: «Der Gemeinderat möchte den Bestand jedoch halten, da das Portfolio an Grundstücken und Immobilien in den letzten Jahren eine grosse Wertsteigerung erhielt.»

Steuersenkung auf später verschoben

Die geplante Steuersenkung auf 2027 verschoben, was für wilde Fragen im Publikum sorgte. Frick erklärte, dass man die Steuerkraft von 180 Prozent nutzen will, um Investitionen wie die Sportpark-Sanierung zu finanzieren. Ex-Vorsteher Freddy Kaiser kritisierte, warum trotz Mehreinnahmen die Steuern nicht jetzt gesenkt werden. Frick entgegnete, dass die spätere Senkung sinnvoller sei.

Boden bleibt fest im Griff

Einige wollten wissen, warum keine Grundstücke verkauft werden. Peter Beck betonte scherzhaft: «Ein Boden wird nicht verkauft.» Frick ergänzte, dass Boden als Sicherheit wichtig bleibt und betonte die Bedeutung für bezahlbaren Wohnraum.

Sparmaßnahmen und Budgetfragen

Freddy Kaiser bohrte nach, wo konkret gespart wird. Frick erklärte, dass über zwei Millionen aus dem Budget gestrichen wurden, während die Kosten für neue Projekte steigen. Trotz Herausforderungen zeigte sich Frick optimistisch, dass das Finanzleitbild fruchtet.

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