Man kann nicht wissen, wie sich das Virus entwickelt

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Im Abwassermonitoring ist einer erhöhte Virenlast festzustellen. (Bild: GAETAN BALLY)

Viren-Alarm im Wartezimmer

In den Arztpraxen von Deutschland und Österreich steppt der Bär: Immer mehr Leute husten und schniefen. Neben den altbekannten Erkältungsviren mischt jetzt die Corona-Variante „XEC“ mit. Diese Omikron-Untervariante ist auch in Liechtensteins Abwasser nachweisbar, bestätigt Amtsärztin Silvia Dehler. Die Frage ist: Kommt jetzt die nächste Welle?

XEC: Was geht ab?

Die XEC-Variante breitet sich fix aus, könnte bald die Nr. 1 in vielen Ländern sein. Sie ist super-ansteckend, aber nicht unbedingt gefährlicher. Das ECDC hat sie als „Variant under monitoring“ eingestuft, mit wenigen Daten zur Einschätzung. Das RKI sieht kein großes Risiko für die Gesundheit.

Stay safe: Impfung und Hygiene

Zur nächsten Welle gibt’s noch keine Glaskugel-Antwort. Dehler meint, dass viele Faktoren reinspielen: Reisen, Hygiene und Impfungen. Mit aktuellem Wissen und Impfung könnte man aber rechtzeitig handeln. Impfung ist für alle ab 12 Jahren da, besonders empfohlen für Ü65 und Risikogruppen.

Virus bleibt am Start

Ein Ende von Corona? Unklar. Das Virus mutiert fleißig weiter. Laut Dehler wird SARS-CoV-2 irgendwann wie die Grippe zu den Standard-Erkältungsviren gehören. Bis dahin heißt es: Dranbleiben und anpassen!

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