Männer in Liechtenstein jobben jetzt öfter Teilzeit

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Männliche Angestellte entschieden sich in den vergangenen zehn Jahren zunehmend dafür

Teilzeit-Boom im Ländle

In den letzten zehn Jahren erlebt Liechtenstein einen massiven Shift zu Teilzeitjobs. Ende 2023 haben 30 % der 43.162 Beschäftigten im Land weniger als 90 % gearbeitet – ein Anstieg von 5 % im Vergleich zu 2013.

Männliche Aufholjagd

Besonders bemerkenswert ist der Trend bei den Männern. 2013 hatten rund 2.400 Männer eine reduzierte Arbeitszeit, 2023 waren es fast 4.200. Der Anteil der sogenannten „Teilzeitmänner“ stieg von 6,6 % auf 9,6 %.

Extrem niedrige Pensen im Kommen

Die Kategorie der mini-Pensen, bis zu 50 %, zeigt den krassesten Zuwachs: 35 % der Teilzeitmänner arbeiten so, im Vergleich zu 27,6 % vor zehn Jahren. Auch Pensen zwischen 50 % und 89 % sind gefragt – von 24 % auf 29 % gewachsen.

Frauen im Rückwärtsgang

Anders bei den Frauen, bei denen ein rückläufiger Trend in Teilzeitjobs zu beobachten ist, sowohl bei niedrigen als auch mittleren Pensen.

Dienstleistungssektor dominiert

In der Dienstleistungsbranche arbeiten die meisten Männer mit einem Pensum unter 50 %, gefolgt von der Industrie. Die Finanzbranche toppt mit den meisten Teilzeitmännern unter 90 %.

Pendel-Chaos

Die „Pendlerschere“ schnappt zu: 24.641 Ausländer pendeln ins Ländle, während 18.521 Einheimische dort arbeiten.

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