Mädels von der U19-Nati haben gepasst

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Mega Downer in Liechtenstein’s Fußballszene

Also, letzte Woche war in Liechtenstein das U17 Herren EM-Quali-Turnier, mit Deutschland, Ukraine und Finnland die sich in Triesen, Eschen und Vaduz gebattlet haben. Diese Woche sollte das Frauen U19-Team von Liechtenstein auch so ein Turnier in Bosnien rocken. Aber nope, das ist sus, weil Liechtenstein nicht genug Spielerinnen hat und musste canceln. Die anderen Teams wären Bosnien und Herzegowina, Estland und Gibraltar gewesen. 

Verletzungen als Gamechanger

Rene Pauritsch, der Sportdirektor vom LFV, hat gecheckt, dass gerade viele Spielerinnen verletzt sind oder gerade erst wieder fit werden. Er sagte: «Als kleines Land können wir in so einem Fall nicht auf unendlich Spielerinnen zurückgreifen, die als Ersatz nominiert werden könnten». Er hat auch erwähnt, dass Frauenfußball in Liechtenstein noch im Aufbau ist und sie nicht viele jüngere Spielerinnen für solche Turniere einsetzen können. Es ist echt wyld, dass jetzt über zehn Spielerinnen verletzt sind. Mit einem Restkader von 12 oder 13 Spielerinnen wäre das Risiko zu groß gewesen. Pauritsch sagte, dass «bei drei Spielen innerhalb weniger Tage ohne Ersatzspielerinnen anzutreten, wäre von der Belastung ein großes Risiko gewesen. Mitunter hätten sich dann noch weitere Spielerinnen verletzt». Sie haben aber echt viel versucht, um die Teilnahme doch noch möglich zu machen. Aber auch die Jungbürgerfeier am kommenden Samstag war ein Grund für die Absage. Aber Pauritsch meinte «Das war nicht der Hauptgrund». 

UEFA zeigt Verständnis

Heute hätte Liechtenstein eigentlich gegen den Gastgeber Bosnien antreten sollen. Aber das und die anderen Spiele gegen Estland und Gibraltar sind jetzt gecancelt. Deswegen wird aus der Vierergruppe eine Dreiergruppe und es ist viel einfacher für Bosnien und Estland weiterzukommen. Die UEFA war aber total chillig über Liechtensteins Entscheidung. Pauritsch sagte, dass «wir sind nicht das erste kleine Land, das im Frauenfußball für so ein Turnier kurzfristig absagen musste». Die UEFA war also verständnisvoll. 

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