Maaßen in Vaduz und Triesenberg? Sorry, not sorry, aber da sagen wir „No Go“!

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Das war wohl nix, Alter. So’n Event mit Hans-Georg Maaßen sollte im Alten Kino Vaduz steigen, aber jetzt müssen die Veranstalter nen neuen Spot suchen. Die Show sollte am 12. April laufen, aber die Homies von der Gemeinde Vaduz haben gesagt: „Ne, das Ding findet nicht im Kino statt.“ Nachdem ein anderes Event, der „Liechtensteintag“, schon ne Absage bekommen hat, ist das schon das zweite Mal, dass sich die Veranstalter was Neues ausdenken müssen.

Warum ist das so?

Und wie kommt’s, dass die Gemeinden so’n Ding erst erlauben und dann merken: „Uh, da sind aber Leute dabei, die sind schon krass kritisch“? Der Chef von Ruggell, Christian Öhri, sagt: „Wir haben Regeln, wann wir den Saal zur Verfügung stellen. Aber wir können auch sagen: ‚Ne, das Event wollen wir nicht.‘ Wir müssen den Saal ja nicht jedem für alles geben.“ Auch der Chef von Triesenberg, Christoph Beck, bestätigt, dass sie sich immer wieder über bevorstehende Events beraten. Manchmal holen sie sich sogar Rat von der Polizei oder vom Innenministerium.

Wir wollen auch kein Hotspot für Veranstaltungen sein, die andernorts aus nachvollziehbaren Gründen nicht durchgeführt werden dürfen.

Nach der Absage in Vaduz wollte die „TankstellaBeiz“ die Show mit Maaßen nach Triesenberg verlegen, aber auch da haben sie erst die Polizei und das Innenministerium gefragt. „Nach deren Feedback haben wir entschieden, dass wir so eine Veranstaltung aus mehreren Gründen nicht bei uns haben wollen“, sagt Beck. Er fragt sich auch, was so ein Vortrag mit dem Titel „Wie gefährdet ist die freiheitliche Demokratie in Deutschland?“ bei ihnen zu suchen hat. „Wir wollen auch kein Hotspot für Veranstaltungen sein, die andernorts aus nachvollziehbaren Gründen nicht durchgeführt werden dürfen“, wiederholt Beck die Absage.

Was ist mit Maaßen?

Was Maaßen angeht, gibt’s schon ein paar Gründe, warum man ihn kritisch sieht. Erst vor ein paar Tagen wurde bekannt, dass er vom Bundesamt für Verfassungsschutz als Rechtsextremist eingestuft wird. In Deutschland heißt das, er ist ein Beobachtungsobjekt. Maaßen schreibt auch für die „Weltwoche“ und hat mal die Migration in Deutschland mit Krebs verglichen, der eine Chemotherapie braucht. Seine Partei, die CDU, wollte ihn schon mal rausschmeißen, weil er sich krass ausdrückt. Im Januar hat Maaßen die CDU verlassen und will jetzt seine eigene Partei gründen.

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