Portugal-Transfer mit Risiko-Mode
Der 21-jährige Triesenberger Luca Beck hat seinen Job ohne Vereinsvertrag gekündigt und den Portugal-Plan durchgezogen. «Ich wollte unbedingt im Ausland spielen. Unbedingt. Es war schon immer mein Traum und dafür bin ich auch etwas Risiko eingegangen». Nach erfolglosen E-Mails und zwei Probe-Trainings landete er beim Castrense in Castro Verde, einem 2000-Seelen-Dorf.
Fussball, WG und Sprach-Level
Seit Anfang August spielt Beck in Portugals fünfter Liga, verdient etwas Geld und wohnt mit drei Brasilianern in einer Fünfer-WG. Der Liga-Check: ungefähr Erstliga-Niveau im unteren Tabellenbereich. Sprachlich ist es noch ein Challenge: «Die Sprache ist das Problem, auf dem Fussballplatz, bei der Jobsuche und auch ganz allgemein».
Nati-Comeback im Fokus
Castrense startete mit einem 1:0 gegen Praia Milfontes, Beck stand in der Startelf. Neben vier Trainings pro Woche hilft er bei Junioren mit und gibt online Deutschunterricht. Gegen Gibraltar könnte nun Länderspiel Nummer zwei folgen. «Natürlich hoffe ich auf mehr. Ich würde gerne immer im Aufgebot stehen, zum Kader gehören. Das ist mein Ziel».
