LSV hat wieder Minus und muss noch krasser sparen

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(Bild: Der LSV-Vorstand mit Patrick Lenherr

Financials on Ice

Beim Liechtensteiner Skiverband läuft’s nicht mehr wie früher zu Marco Büchel- und Tina Weirather-Zeiten. Die Cashflows von damals? Gone. Das Verbandsvermögen schmilzt wie Slush-Eis – nur noch 222’000 Franken, Tendenz fallend. Letzte Saison gab’s ein Minus von 108’174 Franken, besser als die erwarteten 150’000 Franken Verlust, aber immer noch heavy. Für die neue Saison steht schon wieder ein Minus von 54’000 Franken im Budget.

Sponsoren und Cuts

Der LSV spart sich durch verletzte Athleten 80’000 Franken und gönnt sich eine fette FIS-Sonderausschüttung: «Wir haben zusätzliche 130 000 Franken Sonderausschüttung aus dem derzeit medial sehr bekannten Medien- und Vermarktungsdeal erhalten», droppt Patrick Lenherr. Neue Sponsoren sind im Anflug, aber es bleibt tight. Club 1000 bleibt als eiserne Reserve unangetastet.

Personal und Team-Challenges

Jobs werden gekickt: Generalsekretär Pascal Hasler und andere müssen gehen. Marco Pfiffner übernimmt seine Olympia-Season mostly self-paid: «Die Forderung von rund 90 000 Franken musste ich ablehnen, zumal ich auch noch ohne Servicemann in die Saison hätte starten müssen.» Toni Real bleibt Präsident, neue Gesichter im LSV-Rat, einige verabschiedete Athleten und Coaches.

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