Road to LA28
Das Liechtenstein Olympic Committee war für Open Days beim LA28-OK in Kalifornien am Start. CEO und Generalsekretär Beat Wachter reiste mit Leistungssport-Chef und Chef de Mission Mathias Briker rüber, um Networking mit anderen NOCs zu machen und Infrastruktur, Logistik und Rahmenbedingungen für die Delegation zu checken.
Stadien und Sustainability-Vibes
Los Angeles plant Sommerspiele im XXL-Format mit Green-Touch: «Die amerikanischen Stadien, die sind wirklich auf Weltklasseniveau. Es gibt keine Neubauten. Sie greifen auf etwa 75 Prozent bestehende Infrastruktur zurück. Und die 25 Prozent, die sie nicht haben, werden durch temporäre Bauten ergänzt», erklärt Wachter.
Olympic Village auf Uni-Campus
Das Olympische Dorf auf dem UCLA-Campus gilt als Key-Feature: «Es ist ein Dorf mit eigener Feuerwehr, mit eigener Polizei, mit Möglichkeiten zum Einkaufen, mit eigenen Sportanlagen. Da müssen sie nichts bauen, sondern können wirklich auf etwas zurückgreifen, was schon besteht», so Wachter.
Distances, Bubbles und Quali-Grind
Die XXL-City LA bringt lange Wege und schwächeren ÖV, kompensiert durch «Bubble-to-Bubble»-Buslines. Wachter betont, «dass die Athleten dementsprechend vorbereiten müssen, dass sie sich genug Zeit nehmen für die Anreise.»
Potenzial sieht das LOC in Schwimmen, Leichtathletik, Kunstturnen, Judo, Mountainbike, Schiessen, Tennis, Squash sowie Pferdesport und Reiten. Ziel: «Unsere Prognose Schrägstrich Hoffnung ist, dass wir irgendwo auf vier bis fünf Athleten und Athletinnen kommen, was für Liechtenstein sicher eine gute Zahl ist, mit denen wir anreisen können. Pro Athlet kann man im Schnitt mit 1,5 Betreuungspersonen rechnen.»
