Skifahrer im Money-Struggle
Marco Pfiffner muss die nächste Saison komplett auf eigene Rechnung durchziehen. Grund dafür sind Budget-Cuts beim Liechtensteinischen Skiverband. Weniger auf dem Radar: Pfiffner verliert auch seinen Job beim Liechtenstein Olympic Committee (LOC) per Ende August, wie Beat Wachter bestätigt. Die LOC-Anstellung war für sechs Athleten ursprünglich ein Sweet Deal: 2500 Franken brutto, soziale Absicherung und Pensionskasse-Action.
Bye-bye, Sicherheiten
Wieso der Rausschmiss? Wachter droppt: «Verbunden mit der Anstellung sollte eine Entwicklung erkennbar sein. Dies ist bei ihm in den vergangenen drei Jahren nicht feststellbar gewesen.» Und weiter: «Mit der Anstellung sollte ein nachweisbares oder prognostiziertes Leistungspotenzial verbunden sein. Sein Alter und die stagnierenden Resultate sind keine positiven Faktoren für das Potenzial.»
Olympia-Quali? Egal.
Pfiffner, schon dreimal bei Olympia am Start, ist getriggert: «Es war sehr überraschend und enttäuschend, weil ich mein Olympiaticket gelöst habe. Das LOC wusste, dass ich qualifiziert bin und dann kündigen sie mir die Anstellung.» Das Slot beim LOC ist jetzt wieder offen – Bewerbungsphase läuft und die Suche nach frischem Potenzial ist on fire.
